


Obwohl St. Vincent und die Grenadinen seit 1979 formal unabhängig sind, prägt die über zwei Jahrhunderte währende britische Kolonialherrschaft bis heute die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fundamente des Inselstaates. Mit Hairouna richtet die Fotografin Sarah Sullivan ihren Blick auf die dort lebende junge Generation, die trotz fortwirkender kolonialer Machtstrukturen und ökonomischer Anspannungen nach kultureller Emanzipation und Selbstbestimmung in Bezug auf ihr indigenes Erbe strebt – fernab von den Einflüssen der britischen Politik. Der Titel Hairouna („Land der Gesegneten“) nimmt dabei Bezug auf den ursprünglichen, indigenen Namen der Inselnation – ein Wort aus der Sprache der Kalinago, das die Fruchtbarkeit und kulturelle Vielfalt der Insel würdigt. Seit 2024 begleitet Sullivan verschiedene junge Menschen in ihren privaten Räumen und hält ihre Lebensrealitäten filmisch wie auch fotografisch fest. Die daraus entstandenen Porträts erinnern in ihrer Komposition an klassische Figuren der Kunstgeschichte, die abseits kolonialer Blickregime die fotografische Geschichtsschreibung der Lebenskultur auf St. Vincent und den Grenadinen in Bezug auf Handlungsmacht und Selbstdarstellung neu denkt.



Obwohl St. Vincent und die Grenadinen seit 1979 formal unabhängig sind, prägt die über zwei Jahrhunderte währende britische Kolonialherrschaft bis heute die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fundamente des Inselstaates. Mit Hairouna richtet die Fotografin Sarah Sullivan ihren Blick auf die dort lebende junge Generation, die trotz fortwirkender kolonialer Machtstrukturen und ökonomischer Anspannungen nach kultureller Emanzipation und Selbstbestimmung in Bezug auf ihr indigenes Erbe strebt – fernab von den Einflüssen der britischen Politik. Der Titel Hairouna („Land der Gesegneten“) nimmt dabei Bezug auf den ursprünglichen, indigenen Namen der Inselnation – ein Wort aus der Sprache der Kalinago, das die Fruchtbarkeit und kulturelle Vielfalt der Insel würdigt. Seit 2024 begleitet Sullivan verschiedene junge Menschen in ihren privaten Räumen und hält ihre Lebensrealitäten filmisch wie auch fotografisch fest. Die daraus entstandenen Porträts erinnern in ihrer Komposition an klassische Figuren der Kunstgeschichte, die abseits kolonialer Blickregime die fotografische Geschichtsschreibung der Lebenskultur auf St. Vincent und den Grenadinen in Bezug auf Handlungsmacht und Selbstdarstellung neu denkt.
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office@fotodoks.de
Festivaladresse
Architekturgalerie München
Blumenstr. 22
80331 München
Die Ausstellung 2025 ist nun geschlossen.
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