


Obwohl sich die Fotografie bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts von West- und Zentralafrika ausgehend über den gesamten Kontinent ausdehnte, formte vor allem die europäische Bildproduktion die westliche Vorstellung eines so imaginierten „Afrikas“. Stärker verbreitet und rezipiert als ihre afrikanischen Pendants, schrieben sich in den fotografischen Darstellungen der Europäer*innen exotisierende Betrachtungsweisen und koloniale Weltbilder ein – und fort. In diesem Sinne sind die fotografischen Arbeiten des ghanaisch-deutschen Fotografen Calvin Hein nicht nur als eine intime Erkundung der eigenen transnationalen Identität zu verstehen, sondern auch als ein individueller Akt der Selbstermächtigung und Repräsentation. Heins fotografischer Aushandlungsprozess um Zugehörigkeit, Herkunftsgesellschaft und Heimat(en) im Kontext der Ga-Gemeinschaft offenbart einen subjektiven, hybriden Überlagerungszustand von Binnenperspektive und diasporischer Aufsicht, der den komplexen und vielfältigen Identitätsgeflechten in einer nahezu vollumfänglich globalisierten Welt Rechnung trägt.
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Obwohl sich die Fotografie bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts von West- und Zentralafrika ausgehend über den gesamten Kontinent ausdehnte, formte vor allem die europäische Bildproduktion die westliche Vorstellung eines so imaginierten „Afrikas“. Stärker verbreitet und rezipiert als ihre afrikanischen Pendants, schrieben sich in den fotografischen Darstellungen der Europäer*innen exotisierende Betrachtungsweisen und koloniale Weltbilder ein – und fort. In diesem Sinne sind die fotografischen Arbeiten des ghanaisch-deutschen Fotografen Calvin Hein nicht nur als eine intime Erkundung der eigenen transnationalen Identität zu verstehen, sondern auch als ein individueller Akt der Selbstermächtigung und Repräsentation. Heins fotografischer Aushandlungsprozess um Zugehörigkeit, Herkunftsgesellschaft und Heimat(en) im Kontext der Ga-Gemeinschaft offenbart einen subjektiven, hybriden Überlagerungszustand von Binnenperspektive und diasporischer Aufsicht, der den komplexen und vielfältigen Identitätsgeflechten in einer nahezu vollumfänglich globalisierten Welt Rechnung trägt.
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Blumenstr. 22
80331 München
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