


Thero Makepes Arbeiten behandeln Erinnerung, transnationale Identität und das eigene Familienarchiv als fluide, sich gegenseitig bedingende Entitäten. In We Didn’t Choose to be Born Here setzt sich der Künstler in Form von Reenactments seiner Familienmitglieder mit deren Erfahrungen innerhalb der Anti- Apartheid-Bewegung in Südafrika und Botswana auseinander. Makepes reinszeniertes Narrativ folgt dabei den Lebenswegen seines dazumal im botswanischen Exil lebenden Großvaters Hippolytus Mothopeng sowie dessen Onkel Zephaniah Mothopeng, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Gründungsmitglied der südafrikanischen Befreiungsbewegung Pan Africanist Congress im aktivistischen Untergrund mitwirkte. Ausgehend von diesen soziopolitischen Spannungen richtet Makepe retrospektiv seine Kamera auf „Operation Plecksy“ – einen völkerrechtswidrigen Cross-Border-Angriff der südafrikanischen Verteidigungskräfte, der sich vor rund 40 Jahren – am 14. Juni 1985 – in Gaborone ereignete und das Leben von bis zu zwölf südafrikanischen Emigrant*innen forderte. Darunter Mitglieder des Medu Art Ensemble (1979 – 85), bestehend aus politisch engagierten Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, dessen panafrikanische Widerstandskämpfe von der Apartheid-Regierung Südafrikas als angeblich „terroristisch“ eingestuft wurden. In Makepes kollaborativ angelegten Bildfindungsprozess und medialer Überblendung von Historischem und Gegenwärtigem verwandelt sich ebendieser historische Wendepunkt Botswanas in einen Bildraum der Resilienz, der subalterne Perspektiven ins Verhältnis von Dokument und Erinnerung setzt.
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Thero Makepes Arbeiten behandeln Erinnerung, transnationale Identität und das eigene Familienarchiv als fluide, sich gegenseitig bedingende Entitäten. In We Didn’t Choose to be Born Here setzt sich der Künstler in Form von Reenactments seiner Familienmitglieder mit deren Erfahrungen innerhalb der Anti- Apartheid-Bewegung in Südafrika und Botswana auseinander. Makepes reinszeniertes Narrativ folgt dabei den Lebenswegen seines dazumal im botswanischen Exil lebenden Großvaters Hippolytus Mothopeng sowie dessen Onkel Zephaniah Mothopeng, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Gründungsmitglied der südafrikanischen Befreiungsbewegung Pan Africanist Congress im aktivistischen Untergrund mitwirkte. Ausgehend von diesen soziopolitischen Spannungen richtet Makepe retrospektiv seine Kamera auf „Operation Plecksy“ – einen völkerrechtswidrigen Cross-Border-Angriff der südafrikanischen Verteidigungskräfte, der sich vor rund 40 Jahren – am 14. Juni 1985 – in Gaborone ereignete und das Leben von bis zu zwölf südafrikanischen Emigrant*innen forderte. Darunter Mitglieder des Medu Art Ensemble (1979 – 85), bestehend aus politisch engagierten Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, dessen panafrikanische Widerstandskämpfe von der Apartheid-Regierung Südafrikas als angeblich „terroristisch“ eingestuft wurden. In Makepes kollaborativ angelegten Bildfindungsprozess und medialer Überblendung von Historischem und Gegenwärtigem verwandelt sich ebendieser historische Wendepunkt Botswanas in einen Bildraum der Resilienz, der subalterne Perspektiven ins Verhältnis von Dokument und Erinnerung setzt.
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Architekturgalerie München
Blumenstr. 22
80331 München
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