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Achtung?! – Respekt, Kontrolle, Veränderung

Im fünften Jahr seines Bestehens diskutierte Fotodoks gemeinsam mit dem Partnerland Großbritannien die Überwachung von Orten und Personen, die Trennlinie zwischen öffentlichen und privaten Räumen sowie die Verantwortung des Fotografen gegenüber seinem Medium und Protagonisten.

  • Unsere Highlights

  • Der dänischen Fotograf Jacob Holdt kam für Fotodoks zum ersten Mal seit 32 Jahren wieder nach München und hielt einen legendären Vortrag. (Foto: Robert Pupeter)
    Der dänischen Fotograf Jacob Holdt kam für Fotodoks zum ersten Mal seit 32 Jahren wieder nach München und hielt einen legendären Vortrag. (Foto: Robert Pupeter)
  • Der Fotograf Matthias Ziegler spricht beim Werkstattgespräch im Münchner Stadtmuseum über seine Arbeit. (Foto: Robert Pupeter)
    Der Fotograf Matthias Ziegler spricht beim Werkstattgespräch im Münchner Stadtmuseum über seine Arbeit. (Foto: Robert Pupeter)
  • 3000

    Festivalbesucher

  • 1.

    ZEITmagazin-Foto-Preis

  • Christopher Morris, Anastasia Taylor-Lind und Jocelyn Bain Hogg von der Agentur VII gaben Workshops für internationale Teilnehmer. Ihre Vorträge begeisterten das Publikum. (Foto: Hermann Dobler)
    Christopher Morris, Anastasia Taylor-Lind und Jocelyn Bain Hogg von der Agentur VII gaben Workshops für internationale Teilnehmer. Ihre Vorträge begeisterten das Publikum. (Foto: Hermann Dobler)
  • 2012 war Milena Carstens zu Gast bei Fotodoks und verlieh den ersten ZEITmagazin-Foto-Preis an den Fotografen Edmund Clark. (Foto: Sebastian Gabriel)
    2012 war Milena Carstens zu Gast bei Fotodoks und verlieh den ersten ZEITmagazin-Foto-Preis an den Fotografen Edmund Clark. (Foto: Sebastian Gabriel)
  • Im Rahmen des DOK.fest präsentierte Fotodoks als Gastbeitrag einen Vortrag des italienischen Photojournalisten Franco Pagetti, Gründungs-Mitglied der  Agentur VII Photographers.
    Im Rahmen des DOK.fest präsentierte Fotodoks als Gastbeitrag einen Vortrag des italienischen Photojournalisten Franco Pagetti, Gründungs-Mitglied der Agentur VII Photographers.
  • Das Fotodoks-Plakat 2012 (Design: Bureau Mirko Borsche)
    Das Fotodoks-Plakat 2012 (Design: Bureau Mirko Borsche)

Aufmerksamkeit und Wertschätzung

Als Hinweis, Warnung oder Appell hat sich das Wort ‚Achtung’ weit über die deutsche Sprache hinaus als Begriff konstituiert um Aufmerksamkeit zu schaffen. Mehrdeutig steht ‚Achtung’ im Deutschen auch für Wertschätzung, Respekt und ein achtsames Miteinander. Die Ausstellung ACHTUNG?! verwies auf die komplexen Fragestellungen, mit denen die zeitgenössische Dokumentarfotografie konfrontiert ist: Welche Themen verdienen Beachtung? Wer kontrolliert das Bild? Wie kontrolliert das Bild die Welt? Wer verschafft wem Aufmerksamkeit?

Achtsame Dokumentarfotografie

Während der Festivalwoche hinterfragten Simon Norfolk, Christopher Morris, Kai Wiedenhöfer und Paul Lowe die Notwendigkeit und Funktion von Bildern aus Krisengebieten. Die britischen Fotografen Anastasia Taylor-Lind, Jocelyn Bain-Hogg und Edmund Clark beleuchteten den Stand und Wert des fotografischen Dokuments und des Dokumentarischen. Weitere Gäste waren unter anderem Thomas Seelig, Heidi Specker und Martin Fengel sowie die Deichtorhallen-Buchhandlung und das DOK.fest.

News, News, News

Inspiriert von der ‚yellow press’ – und ja, wir gestehen, auch von den in Zeitungspapier eingewickelten ‚fish & chips’ – kam unser jährlich individuell gestalteter Festivalkatalog 2012 als Zeitung daher. Gestaltet vom Bureau Mirko Borsche und erstmals kostenlos zum Mitnehmen für alle Besucher, verwies diese lose Präsentationsform auch auf die Frage der Kontextualisierung und die Kombinationsmöglichkeiten von Bildern.