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Fotodoks-Preis 2017

Die amerikanische Fotografin Annie Flanagan erhält für ihre Arbeit We Grew Up With Gum In Our Hair den von Foto Dinkel gesponserten Fotodoks-Preis!

Preis

Nach einer ereignisreichen und intensiven Festivalwoche mit zahlreichen Vorträgen, Gesprächen, Filmen und Performances wurde am Samstag Abend der Fotodoks-Preis an eine der teilnehmenden Fotografinnen verliehen. Der Preis versteht sich als Wertschätzung und Unterstützung für eine Arbeit, die durch ihre inhaltliche und persönliche Herangehensweise, durch Relevanz und Integrität überzeugt. 2017 geht der Preis an die amerikanische Fotografin Annie Flanagan, deren Arbeit We Grew Up With Gum In Our Hair die Fotodoks-Jury tief berührt und beeindruckt hat.

Der Preis wurde in diesem Jahr von Foto Dinkel bereitgestellt und beinhaltet Nikon Equipment im Wert von 650€.

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Annie Flanagan (*1986) untersucht die tiefe Verwurzelung geschlechterbezogener Gewalttaten in der amerikanischen Gesellschaft sowie die damit einhergehenden mentalen und sozialen Folgen. Sie beginnt ihre Projekte meist aufgrund von Erlebnissen, die sie oder Menschen in ihrer Umgebung gemacht haben und betrachtet, wie sich diese Erfahrungen in einem weiter reichenden Radius und in unterschiedlichen Situationen widerspiegeln. We Grew Up With Gum In Our Hair begann sie, als ihre beste Freundin Hannah ihren Freund verließ, der sie misshandelte. Hannah war in dieser Beziehung eine lange Zeit emotionalem Trauma ausgesetzt, in der sie wenig Kontrolle und keine Hoffnung auf ein Entkommen hatte. Das Projekt, das Teil der größeren Werkgruppe Deafening Sound ist, konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und posttraumatischer Belastungsstörung.

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