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Konflikt und Sichtbarkeit

Ein Vortrag von Simon Menner (Künstler)

MaximiliansForum

Heutige Konflikte finden viel stärker als jemals zuvor in den Köpfen der Beteiligten statt. Wahrnehmung ist ein Schlachtfeld, Angst eine Waffe. Dabei ist Unsichtbarkeit zu einem zentralen Element geworden. Ob Landminen, Kampfdrohnen, Selbstmordattentäter, Autobomben oder Computerviren, sie alle entfalten ihre volle Wirkung erst mit dem Verschwinden.

Simon Menner hat sich als Künstler in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Themenkomplex von Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit in modernen Konflikten auseinandergesetzt und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf bildgebende Verfahren als Mittel der Kommunikation gesetzt. In seinem Vortrag wird er sowohl über seinen eigenen künstlerischen und wissenschaftlichen Prozess sprechen, als auch versuchen diesen in die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten einzuordnen.

Simon Menner

(*1978) studierte an der Universität der Künste Berlin und der School of the Art Institute Chicago. 2007 war er Meisterschüler bei Professor Stan Douglas. Seine Arbeiten wurden unter anderem ausgestellt im Museum of Contemporary Photography Chicago, Neues Museum Weimar, Museum Europäischer Kulturen Berlin, CO Berlin, Benaki Museum Athen.