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DJ History feat. MC Past – Remixing Art & Media

Ein Podiumsgespräch mit Besa Luci (Herausgeberin des Magazins Kosovo 2.0), Simon Menner (Künstler) und Vladimir Miladinović (Künstler) über das Potential künstlerischer Reflexionen von sozialen und politischen Entwicklungen, moderiert von Eva Leitolf (Künstlerin)

Besa Luci
Besa Luci
Vladimir Miladinović
Vladimir Miladinović
Simon Menner
Simon Menner
Eva Leitolf (Foto: Bartosz Galus)
Eva Leitolf (Foto: Bartosz Galus)

MaximiliansForum

Ein Magazin, dass sich mit der Situation des Kosovo auseinandersetzt und weit über den Tellerrand hinaus blickt. Künstler, die ihre Inspiration aus Archiven von Tageszeitungen oder dem Bildmaterial der Stasi schöpfen. Die Teilnehmer dieser illustren Runde beleuchten die spezifische Reflexionsarbeit, die von den Künsten geleistet wird, wenn es um politische und gesellschaftliche Fragestellungen und Umbruchsprozesse geht.

Besa Luci

ist Chefredakteurin und Mitbegründerin von Kosovo 2.0, einem unabhängigen Medium, das über eine Website, ein Print-Magazin und öffentliche Veranstaltungen die Gesellschaft in aufschlussreiche Debatten einbezieht. Kosovo 2.0 hat einen Raum für Diskussionen zu politischen, sozialen und kulturellen Kommentaren und Reportagen geschaffen. Als einziges Medienprojekt in der Region erscheint Kosovo 2.0 in drei Sprachen (Albanisch, Serbisch und Englisch). Besa Luci studierte Politikwissenschaft / Internationale Beziehungen und Journalismus an der American University in Bulgarien, sowie Journalismus an der Graduate School of Journalism der University of Missouri, Columbia.

Simon Menner

(*1978) studierte an der Universität der Künste Berlin und der School of the Art Institute Chicago. 2007 war er Meisterschüler bei Professor Stan Douglas. Seine Arbeiten wurden unter anderem ausgestellt im Museum of Contemporary Photography Chicago, Neues Museum Weimar, Museum Europäischer Kulturen Berlin, CO Berlin, Benaki Museum Athen.

Vladimir Miladinović

(*1981) machte seinen Abschluss an der Fakultät der Angewandten Künste in Belgrad und ist momentan Doktorand and der dortigen Universität der Künste. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe ‘Four Faces of Omarska’, einer Kunst/Theorie-Gruppe, die sich mit Strategien der Erinnerungsarbeit auseinandersetzt. In seiner künstlerischen Arbeit liegt Vladimir Miladinovićs Fokus in der Erinnerungspolitik, der Manipulation durch die Medien und der Schaffung und Neu-Interpretation historischer Erzählungen. Er ist der erste Maler, der es in die Fotodoks-Ausstellung für Dokumentarfotografie geschafft hat.

Eva Leitolf

hat Fotografie an der Universität GH Essen und Kunst (MFA) am California Institute of the Arts, Los Angeles studiert. Die kritische Auseinandersetzung mit Praktiken der Bildproduktion und der Bildkontextualisierung ist ein zentraler Aspekt aller ihrer Arbeiten, die gesellschaftliche Phänomene wie Kolonialismus, Rassismus und Migration untersuchen. Neben zahlreichen Ausstellungen, war sie 2008 sie für den Deutsche Börse Photography Prize nominiert und erhielt 2012 in ein Jahresstipendium für die Villa Massimo in Rom. Als Bücher erschienen Postcards from Europe (2013), Deutsche Bilder – eine Spurensuche (2008), und Rostock Ritz (2004).