FotoDoks Night

am 16.10. ab 22 Uhr

FotoDoks PartyLasst uns feiern!
Im Puerto Giesing. Die große FotoDoksfeier, mit dabei Jonas Imbery von Gomma, Dj Prügelprinz Ernst August und The Rhytm Police (Dj Set mit Leroy Schlimm & Mycrotom)

Everyone welcome!

„You press the button, we do the rest“

am 16.10. um 17 Uhr

Podiumsdiskussion zum Stand der Autorenfotografie in Deutschland

Bei der Podimsdiskussion am Samstag geht es um die Fragen der verschiedenen Orte an denen inhaltlich geprägte, erzählerische Autorenfotografie ihren Platz findet, um die Umstände, Schwierigkeiten und Potenziale dieser Fotoarbeiten. Um die Positionierung von Fotografen als Autoren oder Bilderlieferanten etc.

Mit dabei Markus Rasp, Maurice Weiss, Mirko Borsche und andere.

Mehr Infos in Kürze.

Vortrag und Gespräch mit Anders Petersen

am 15.10.2010 um 19 Uhr

Anders Petersen im Gespräch mit Armin Smailovic von FotoDoks und Ralf Zimmermann vom SZ-Magazin.

Anders Petersen
Der 66-jährige Schwede ist einer der renommiertesten Fotografen der Welt. Sein Ruf gründet auf einer seiner ersten Arbeiten, „Café Lehmitz“, die er als 18-Jähriger in einer Kneipe auf der Reeperbahn aufgenommen hatte. Café Lehmitz gilt mittlerweile als „Klassiker der Milleufotografie“. 1970 gründete er zusammen mit einem befreundeten Fotografen die Stockholmer Fotografengruppe SAFTRA. Petersen hat über 20 Bücher veröffentlicht, zahlreiche Preise erhalten und hält Vorträge und Workshops an verschiedenen Universitäten und Fotoschulen.
www.anderspetersen.se

das C|O in Berlin schreibt über Anders Petersen:

Prostituierte, Zuhälter, Alkoholiker und gewöhnliche Kleinkriminelle – Ende der 1960er Jahre dokumentierte der schwedische Fotograf Anders Petersen die Besucher des Café Lehmitz auf der Reeperbahn in Hamburg. Sein 1978 erschienener Bildband über die Stehbierhalle ist ein Klassiker der Milieufotografie und ein Meilenstein in der Fotografiegeschichte. Die Porträts berühren durch ihre Offenheit und Authentizität, denn Anders Petersen lässt in seinen Bildern weder Voyeurismus noch falsches Mitleid aufkommen, sondern bewahrt die Würde der Menschen. Sein Blick durch die Kamera ist nicht entlarvend, sondern solidarisch, liebevoll, fast kämpferisch. Seitdem hat Petersen in seinen Beobachtungen vonMenschen am Rand der Gesellschaft seinen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt: ungeschminkte Gesellschaftsfotografie, die verborgene Aspekte des Menschlichen abbildet.