Pressemitteilung vom 17.8.2011

FotoDoks Jury gibt Ergebnis bekannt. 16 Fotografinnen und Fotografen aus Deutschland, Österreich und dem diesjährigem FotoDoks Gastland Italien werden ab dem 13. Oktober 2011 in der FotoDoks Ausstellung „UNGLAUBLICH – INCREDIBILE“ im Münchner Stadtmuseum zu sehen sein.

FotoDoks hat sich innerhalb von drei Jahren als eines der wichtigsten Festivals für Dokumentarfotografie im deutschsprachigen Raum etabliert. Symposien, Werkstattgespräche und Ausstellungen sowie Vorträge hochkarätiger Fotografen bieten Raum für Austausch und Diskussionen zum Stand der aktuellen Dokumentarfotografie. Ein zentraler Bestandteil des Festivals ist die FotoDoks-Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, die von einer Jury aus den Bewerbungen der offenen Ausschreibung zum jeweiligen Festivalmotto kuratiert wird.
Gesucht waren fotografische Arbeiten mit einem subjektiven Blick auf die Glaubhaftigkeit unserer Gesellschaft, ihrer Geschichten, Protagonisten und Lebenswelten. Arbeiten, die sich auf besondere Art den Themen unserer Zeit widmen, die Geschichten abseits oder hinter den Sensationen erzählen und Serien, welche die Sensation selbst in einem anderen Licht darstellen.
Bei über 250 Wettbewerbs-Einsendungen, davon ca. 70 aus dem diesjährigen FotoDoks Partnerland Italien, hatten die acht Jurymitglieder keine leichte Aufgabe. Jetzt aber stehen die 16 Teilnehmer der Ausstellung UNGLAUBLICH – INCREDIBILE. SENSATIONSLUST, DOKUMENT, REALITÄT. die vom 12. Oktober bis 13. November 2011 im Münchner Stadtmuseum zu sehen sein werden, fest.
Die ausgewählten Arbeiten bewegen sich zwischen Sozialreportage, Fotojournalismus und Medienreflexion, zwischen entfernten Krisenregionen und der unmittelbaren Umgebung. Sie beleuchten das Zeitgeschehen, wie auch den alltäglichen Wahnsinn – und ermöglichen so einen Blick auf die aktuelle Dokumentarfotografie, im Spannungsverhältnis von Glaubwürdigkeit und Sensation.

In der Ausstellung UNGLAUBLICH – INCREDIBILE sind zu sehen:
Kai Wiedenhöfer (1966), der seit 1989 den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern dokumentiert, widmet sich in mit „Gaza War Victims – One Year After the War 2009“ den Folgen der israelischen Militäroperation „Gegossenes Blei“ im Winter 2008-2009. Sein schonungsloser und doch diskreter Blick richtet sich auf die Zivilopfer: körperlich gezeichnet durch Amputationen und Verbrennungen schauen die Porträtierten mit festem Gesichtsausdruck in die Kamera.
“The Terrible City – Gaza 2009” von Heinrich Völkel (1974) thematisiert ebenfalls diesen schweren Luftangriff auf den Gazastreifen, konzentriert sich jedoch auf die improvisierten Lebensverhältnisse der Menschen und das Mindestmaß an Architektur bzw. „Stadt“, das notwendig ist, um einen Hauch von Normalität wiederzuerlangen. In den Ruinen findet er dabei eine fast verstörende Ästhetik.
Valerio Spadas (1972) Arbeit erzählt aus dem italienischen Scampia, einem von der Camorra regierten Vorort Neapels. Portraits junger Frauen, Tatort- und Beweisfotos des Mordes an der 14-jährigen Annalisa Durante im Jahr 2004, und Bilder aus dem Wohnkomplex Le Vele verdichten sich zu einer Erzählung zwischen Hoffnungslosigkeit und Zuversicht. „Gomorrah Girl“ setzt sich mit den Lebensumständen und Chancen heranwachsender Frauen in einem von Gewalt geprägten Umfeld auseinander.
Paul Kranzler (1979) begleitet in seinem umfangreichen fotografischen Projekt „Land of Milk and Honey“ (2002-2004) den Alltag seines damaligen Linzer Nachbarn. Ein Alltag zwischen Fernsehen, Bier trinken und Schlafen, der nah, mitfühlend und offen erzählt wird, ohne auch nur einen Moment reißerisch oder wertend zu sein. Eine sozialdokumentarische Reportage, die nicht nur durch die abschließenden Aufnahmen der leer geräumten Wohnung bewegt.
Unsere Vorstellung von Normalität stellt Bruno Pullici (1981) in seiner Arbeit “Domestico” in Frage. In seinen im häuslichen Umfeld aufgenommenen Familienportraits sind einzelne Personen geistig behindert. Statt den Menschen lösen jedoch die dargestellten Situationen und die Beziehung der Personen untereinander Irritation aus und erschweren vorschnelle Kategorisierungen.
Der seit 15 Jahren in Hongkong lebende Michael Wolf (1954) zeigt mit „Tokyo Compression“ den alltäglichen Wahnsinn der Metropole Tokyo. Tagtäglich drängen sich tausende von Menschen in die U-Bahn – an die beschlagenen Scheiben gedrückt, gefangen, wehrlos auch gegenüber der Kamera des Fotografen, versuchen sie sich durch Mundschutz und Kopfhörer, mit geschlossenen Augen und in sich versunken vor dieser unfreiwilligen Zusammenpferchung mit Fremden zu schützen.
Jörg Gläscher (1966) beschäftigt sich seit Anfang 2008 intensiv mit der Arbeit deutscher Soldaten und begleitet sie bei Bundeswehreinsätzen und zu Übungsplätzen. Die Serie „Tod kommt später, vielleicht“ zeigt Soldaten in Vorbereitung auf den Kriegseinsatz. Entstanden sind Bilder, die einen Blick hinter die Uniform, auf das Individuum erlauben und ein unbestimmtes Gefühl zwischen Ungewissheit, Absurdität, Erwartung und Angst spürbar werden lassen.
Eine der größten Waffenmessen im Nahen Osten dokumentiert Julian Röder (1981) in seiner Arbeit “World of Warfare“. In Abu Dhabi kommen die mächtigsten Waffenhersteller der Welt zusammen und präsentieren ihre neusten Entwicklungen und “fortschrittlichen” Tötungsmechanismen. Krieg und der Kommerz dahinter treffen in absurder und erschreckender Art und Weise aufeinander.
Giuseppe Carotenuto (1984) porträtiert junge Soldaten, stationiert in Buji, einem der vermeintlich gefährlichsten Vorposten der italienischen Armee in Afghanistan. Erst nachdem ein Unteroffizier des Postens in einem der zahlreichen Feuergefechte mit Aufständischen ums Leben kam, wurde die Existenz des Vorpostens in der kargen, menschenverlassenen Gegend öffentlich. In begleitenden Tagebucheinträgen schildern die Soldaten ihre Erlebnisse, Gedanken und Ängste.
Franco Pagetti (1950) arbeitet seit 1994 als Fotojournalist und berichtet aus Konfliktregionen, wie Afghanistan, dem Irak, Kaschmir, Palästina und dem Sudan. Seine aus dem Flugzeug aufgenommenen Bilder aus dem Jahr 2009 zeigen ein Afghanistan, wie wir es selten zu sehen bekommen: weite, beeindruckende Landschaften und die imposanten, zerklüfteten Gebirgsketten des Hindukusch.
Auch Alexander Ziegler (1984) zeigt mit „Wide Island“ ganz unvoreingenommene und unprätentiöse Aufnahmen eines Ortes, der in unserem kollektiven Gedächtnis vor allem als Name und historisches Ereignis existiert. Auf seinen Streifzügen durch Hiroshima dokumentiert er seine Eindrücke – ohne sie zu kontextualisieren oder das gängige Bildrepertoire zu wiederholen. Und doch bleibt eine geheimnisvolle Grundstimmung spürbar.
Im April 2009 wurde die italienische Stadt L’Aquila von einem schweren Erdbeben erschüttert; Teile der Altstadt wurden vollständig zerstört. Bei Google StreetView sind auch zwei Jahre später noch die intakten Häuser und Straßen L’Aquilas zu sehen – sie wurden kurz vor dem Erdbeben aufgenommen. Alberto Dede (1971) zeigt mit „StreetView L’Aquila 2011” das Paradox dieser parallel existierenden Städte: das historische L’Aquila im Netz und das aktuelle, zerstörte in seinen Fotografien.
Julia Krüger (1972) konzentriert sich auf die einst boomende „Motor City“ Detroit und erzählt durch ihre atmosphärischen, meist menschenleeren Aufnahmen von den Autos der Stadt mehr, als jede konventionelle Berichterstattung . Die Fahrzeuge werden zu Stellvertretern einer Stadtgeschichte, die sowohl Aufschwung und Wohlstand durch die florierende Automobilindustrie, als auch Rassenunruhen, Bevölkerungsabwanderung, Kriminalität und Verfall beinhaltet.
Im Zisterzienserkloster Pra’d Mill in den italienischen Alpen wird seit Jahrhunderten ein Leben des Gebets, der Arbeit und der Suche nach Gott geführt. Maurizio Cogliandro (1979) gibt in seiner Serie „God’s caress“ durch seine düstere Bildsprache diesen Alltag in Stille, Abgeschiedenheit und Andacht wieder.
Dem Wunsch nach öffentlicher Aufmerksamkeit und den vermeintlichen „15 Minuten Ruhm“, der in Italien durch die Beliebtheit von Reality und Casting Shows weite Verbreitung findet, geht Lorenzo Maccotta (1983) in seiner Arbeit „Desidera“ nach. Bei Castings und Auditions, in Fernsehstudios und Agenturen der Unterhaltungsindustrie suchte er nach den Charakteren, die in dieses kollektive kulturelle Phänomen eingebunden sind.
Eine andere Seite der italienischen Medienlandschaft zeigt der Paparazzo Antonello Zappadu mit seinen Aufnahmen von Silvio Berlusconi in dessen Villa Certosa auf Sardinien. Aus großer Entfernung aufgenommen, die Gesichter unkenntlich gemacht, werden diese Bilder zu Beweisfotos für die Freizeitaktivitäten des italienischen Ministerpräsident im Kreise junger, leichtbekleideter Frauen.

Die Jury bestand aus:
Robert Pupeter und Hans Herbig (Fotografen und Initiatoren der FotoDoks seit 2008)
Ulrich Pohlmann (Leiter der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums)
Armin Smailovic (Fotograf und FotoDoks Gewinner 2009)
Gordon Welters (Fotograf und FotoDoks Gewinner 2010)
Jörg Koopmann (Fotograf)
Sophia Greiff (Kunstvermittlerin und Krupp-Stipendiatin “Museumskuratoren für Fotografie”)
Gaia Tripoli (Bildredakteurin / Mailand)

FotoDoks Festival
12.–16. Oktober 2011

FotoDoks Ausstellung UNGLAUBLICH – INCREDIBILE
13. Oktober bis 13. November 2011
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum
Di – So 10.00 – 18.00 Uhr. Montags geschlossen.
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel: 089-233-22370
Fax: 089-233-25033
www.muenchner-stadtmuseum.de

FotoDoksTermine, die direkt mit der Ausstellung in Zusammenhang stehen sind:

12. Oktober, 18.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum
Vernissage & Festivaleröffnung mit anschließender Feier bis 24.00 Uhr

15. Oktober, 21.45 und 23.30 Uhr, Münchner Stadtmuseum
Führung & Rundgang durch die Ausstellung UNGLAUBLICH – INCREDIBILE SENSATIONSLUST, DOKUMENT, REALITÄT anlässlich der Langen Nacht der Münchner Museen

15. Oktober, ab ca. 21.00 Uhr, MaximiliansForum
FOTODOKS -Preisverleihung & Lange Nacht der Münchner Museen-Party bis 4.00 Uhr mit GOMMA DJ Jonas Imbery

Pressemitteilung vom 10.6.2011

Innerhalb von drei Jahren hat sich FotoDoks zu einem der wichtigsten Festivals für Dokumentarfotografie im deutschsprachigen Raum etabliert. Symposien und Werkstattgespräche, Wettbewerb und Ausstellung sowie Vorträge hochkarätiger Fotografen bieten Raum für Austausch und Diskussionen zum Stand der aktuellen Dokumentarfotografie im binationalen Vergleich.

Vom 12.-16. Oktober 2011 lädt FotoDoks unter dem Festivalmotto „Unglaublich – Sensationslust, Dokument, Realität“ / „Incredibile – Sensazionalismo, Documento, Realitá“ erneut zur kritischen und inspirierenden Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit. Im Fokus steht die Bedeutung der dokumentarischen Fotografie zwischen Information, Infotainment und Illustration, die in diesem Jahr gemeinsam mit geladenen Fotografen und Vortragenden aus dem Partnerland Italien beleuchtet wird.

FotoDoks und die zentrale Ausstellung mit den ausgewählten Einreichungen des Wettbewerbs werden am 12. Oktober 2011 um 18.30 Uhr im Münchner Stadtmuseum eröffnet. Die Ausstellung ist über das Festival hinaus bis zum 13. November 2011 zu sehen.

Wir freuen uns ganz besonders, in diesem Jahr die renommierte Fotografenagentur MAGNUM als Partner und Gast bei FotoDoks präsentieren zu können. Zwei geladene Fotografen (Paolo Pellegrin und Thomas Dworzak) werden in jeweils einem Vortrag über ihre Arbeit sprechen und parallel zum Festival den ersten mehrtägigen MAGNUM Masterclass Workshop in Deutschland durchführen. Die Ergebnisse des Workshops werden der Öffentlichkeit am Abschlusstag von FotoDoks vorgestellt.

Neben der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum mit der Hauptausstellung wird das MaximiliansForum – Ein Kunstraum der Stadt München zentraler Anlaufpunkt des FotoDoks Festivals. Hier werden unter anderem die prominent besetzten Diskussionsrunden, eine Filmpräsentation vom „Internationalen Dokumentarfilmfestival München“ DOK.fest sowie am Samstag, den 15. Oktober die Verleihung des FotoDoks- Preises mit anschließender FotoDoks- und Lange Nacht der Museen-Party stattfinden. Darüber hinaus werden die Galerien f5.6, Jo van de Loo, Micheko sowie die Candela Project Gallery mit FotoDoks kooperieren und weitere herausragende fotografische Positionen vorstellen.

Weitere Informationen unter:

www.fotodoks.de
www.stadtmuseum-online.de

FotoDoks 2011 Concorso di fotografia documentaria

FotoDoks – Festival di fotografia documentaria contemporanea a Monaco di Baviera

*INCREDIBILE* SENSAZIONALISMO, DOCUMENTO, REALTÀ

Pare impossibile che ci sono: Immagini sostanziose, immagini che raccontano storie intere. FotoDoks 2011 si occupa del rapporto di tensione tra credibilità e sensazione nella fotografia documentaria: Ci fidiamo ancora delle nostre proprie immagini? La produzione professionale fotografica ci lascia ancora le possibilità di raccontare storie credibile sull’epoca in cui viviamo? Quale importanza ha l´idea della fotografia documentaria tra l´informazione, l´infotainment e l´illustrazione?
Con la mostra *INCREDIBILE*, FotoDoks crea spazio e pubblico per lavori fotografici, che si occupano di un modo particolare dei temi del nostro tempo, che raccontano storie lontano dalle sensazioni o al fondo delle sensazioni, o che mostrano la sensazione stessa illuminandola con una luce diversa.

Invito alla partecipazione

FotoDoks cerca lavori fotografici con una vista soggettiva sulla credibilità e attendibilità della nostra società, le sue storie, i suoi protagonisti e le nostre modo di vivere.
Si tratta di opinioni, atteggiamenti e di punti di vista sui temi dell`epoca contemporanea.

A chi rivolgiamoci?

Fotografe e fotografi professionali provenienti da una zona di lingua tedesca o dall’Italia, il paese ospite del FotoDoks Festival di quest’anno, sono immediatamente invitati a concorrere per l´esposizione e il premio del festival. Scegliendo tra tutti i lavori presentati, una giuria, a cui appartiene anche il vincitore dell´anno scorso, Gorden Welters, comporrà l´esposizione.

L´esposizione nello Münchner Stadtmuseum

Il FotoDoks Festival avrà luogo dal 12 al 16 ottobre 2011 nello Münchner Stadtmuseum e nel Maximiliansforum di Monaco di Baviera. L´esposizione nello Münchner Stadtmuseum si potrà visitare fino al 13 novembre 2011.
I fotografi partecipanti saranno informati entro il 15 agosto 2011 e riceveranno un invito al festival.

Data di scadenza

Il termine ultimo di consegna è il 5 luglio 2011.
Si prega di inviare le opere esclusivamente via e-mail al seguente indirizzo: submission [at] fotodoks [punkt] de

Modo di presentare

  • Vi preghiamo di inviare da 5 a 12 immagini nel formato JPG con un massimo di 1200 pixel del lato lungo (altri formati – sia ZIP or PDF – non possono essere accettati)
  • Vi preghiamo di aggiungere i vostri dati di contatto, le descrizioni delle immagini e un breve curriculum vitae.
  • Vi preghiamo di denominare i vostri file in modo che possano essere facilmente assegnate al mittente.
  • Vi preghiamo di comunicare le misure intenzionate o disponibili delle immagini da esporre.
  • Con la presentazione si accettano automaticamente i regolamenti del concorso di fotografia.

Se possibile si prega di inviare i documenti in tedesco o in inglese. Semplifica enormemente il nostro lavoro, ma non sera un criterio per la selezione delle opere. Grazie!

Le condizioni precise di partecipazione si trovano sul sito www.fotodoks.de.

Breve descrizione di FotoDoks: Il festival

In soli tre anni, FotoDoks è diventato uno dei festival di fotografia documentaristica più importanti in tutto il territorio di lingua tedesca. FotoDoks è mostra e concorso contemporaneamente.
Tramite dibattiti e conferenze, mirati a sollecitare lo scambio sullo stato della fotografia d’autore, FotoDoks adotta una struttura espressiva dinamica per diventare anche un festival.
FotoDoks vuole evolvere. Per questo motivo, da quest’anno verrà scelto un paese ospite di cui saranno esposti scatti di cronaca e d’autore. L’Italia é il partner per l’edizione 2011 ed il concorso Fotodoks sarà bandito sia in Germania che nel Belpaese.
I fotografi italiani selezionati saranno invitati, insieme a diversi relatori italiani, per prendere attivamente parte alle conferenze ed ai dibattiti in programma.
FotoDoks si svolgerà a Monaco di Baviera dal 12 al 16 ottobre 2011, offrendo sia ai fotografi professionisti che ai semplici profani la possibilità di confrontare vedute e interessi, di conoscere pareri, di scambiare idee e sviluppare network creativi.

Per ulteriori informazioni e domande vi invitiamo a contattare i due fondatori di FotoDoks:

Sito: www.fotodoks.de
FotoDoks- Email:  de | en | it :   foto [at] fotodoks [punkt] de

per telefono:
- Hans Herbig linguaggio: en | de Monaco di Baviera, cell+49 173 3744 261
- Robert Pupeter linguaggio:   en | de Monaco di Baviera, cell +49 177 5977742
- Christine Auerbach linguaggio: it Monaco di Baviera, cell +49 162 935 73 17

Pressemitteilung vom 26.4.2011

Dokumentarfotografie meets DOK.fest München

Kooperation und interdisziplinärer Austausch

DOK.fest München 2011 präsentiert die FotoDoks-Preisträgerarbeit von Armin Smailovic.
Das Dokumentarfilmfestival DOK.fest startet vorab mit der Eröffnung einer Fotoausstellung im 1.Stock des Foyer des Kulturzentrum Gasteig. Passend zum diesjährigen Festivalschwerpunkt Balkan präsentiert DOK.fest in Kooperation mit FotoDoks, dem Festival für aktuelle Dokumentarfotografie, die vielfach ausgezeichnete Fotoreportage “Srebrenica- I counted my remaining life in seconds…”. Für seine bewegenden Aufnahmen begleitete der Münchner Fotograf Armin Smailovic den bosnischen Bauern Ivo Dudić (Name geändert) zu den Orten eines der furchtbarsten Verbrechen des Jugoslawien-Krieges. „FotoDoks und DOK.fest, beides sind Festivals die sich dem Dokumentarischen verschrieben haben. Was liegt da näher als eine Kooperation?“ sagt FotoDoks-Gründer Hans Herbig. „Fotografie und Film sind zwar artverwandt und doch recht unterschiedlich, darum werden wir uns gegenseitig einladen um den Diskurs über das jeweilige Medium hinaus zu erweitern.“
Die Vernissage der Ausstellung findet am Donnerstag den 28. April ab 19 Uhr statt. Die Bilder sind dann bis zum Ende des diesjährigen DOK.fests am 11. Mai im Foyer des Gasteigs 1.Stock zu sehen.

Das FotoDoks Festival findet dieses Jahr ab 12. Oktober unter anderem mit einer Ausstellung im Münchner Stadtmuseum statt. Mehr Informationen unter www.FotoDoks.de.

Mehr Informationen über die fotografische Arbeit und zum Fotografen Armin Smailovic finden sie auch unter: www.arminsmailovic.com.

Pressemitteilung vom 23.3.2011

FotoDoks 2011 Dokumentarfotografie Wettbewerb

*UNGLAUBLICH*

SENSATIONSLUST, DOKUMENT, REALITÄT

Kaum zu glauben dass es das gibt: Bilder mit Substanz, Bilder die Geschichten erzählen. FotoDoks 2011 beschäftigt sich mit dem Spannungsverhältnis von Glaubwürdigkeit und Sensation in der dokumentarischen Fotografie: Trauen wir unseren Bildern selbst noch über den Weg? Lässt die heutige Struktur der professionellen Bildproduktion noch Raum für glaubhafte Erzählungen über unsere Zeit? Welche Rolle spielt die Idee der dokumentarischen Fotografie zwischen Information, Infotainment und Illustration?

Mit der Ausstellung *UNGLAUBLICH* schafft FotoDoks Platz und Öffentlichkeit für fotografische Arbeiten, die sich auf besondere Art den Themen unserer Zeit widmen, die Geschichten abseits oder hinter den Sensationen erzählen und Arbeiten, die die Sensation selbst mit einem anderen Licht beleuchten.

Ausschreibung

FotoDoks sucht fotografische Arbeiten mit einem subjektiven Blick auf die Glaubhaftigkeit und Glaubwürdigkeit unserer Gesellschaft, ihrer Geschichten, ihren Protagonisten, unseren Lebenswelten. Es geht um Standpunkte, Haltungen und Sichtweisen zu Themen unserer Zeit.

Wer ist angesprochen?

Professionell arbeitende Fotografinnen und Fotografen aus dem deutschsprachigen Raum und dem diesjährigem FotoDoks-Gastland Italien sind ab sofort eingeladen, sich mit ihren Arbeiten für die Ausstellung und den FotoDoks-Preis zu bewerben. Aus den eingereichten Arbeiten stellt eine Jury, der u.a. auch der letztjährige FotoDoks-Preisträger Gorden Welters angehört, die diesjährige Ausstellung zusammen.

Die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum

Das FotoDoks Festival findet vom 12.10.2011 bis zum 16.10.2011 im Münchner Stadtmuseum und im Maximiliansforum statt. Die Ausstellung *UNGLAUBLICH* im Münchner Stadtmuseum wird aber noch bis zum 13.November 2011 zu sehen sein.

Die ausgewählten Fotografen werden bis zum 15.08.2010 benachrichtigt und zu dem Festival nach München eingeladen.

Bewerbungsfrist

Einsendeschluss ist der 5.Juli 2011
Einreichungen bitte ausschließlich per E-mail an: submission [at] fotodoks [punkt] de

Einreichungsmodalitäten

  • 5 bis 12 Bilder 1200 Pixel lange Seite, JPG (Bilder bitte nicht als pdf und nicht als zip)
  • Bitte Kontakt, Bildbeschreibung und kurzen Lebenslauf beifügen.
  • Dateien zuordenbar benennen.
  • Die beabsichtigten bzw. vorhandenen Größen der auszustellenden Bilder angeben.
  • Mit Einreichung bei FotoDoks akzeptieren sie das Reglement des Fotowettbewerbs.

Die genauen Teilnahmebedingungen sind unter www.fotodoks.de zu finden.

Das Festival

Innerhalb von drei Jahren hat sich FotoDoks als eines der wichtigsten Festivals für Dokumentarfotografie im deutschsprachigen Raum etabliert und ist mittlerweile fester Bestandteil der Foto-Szene. FotoDoks ist eine Veranstaltung, die die aktuelle Dokumentarfotografie in den Fokus rückt. FotoDoks ist Ausstellung, Zusammenkunft, Symposium, Diskussion. Ein Festival, das einmal im Jahr stattfindet und professionellen Foto-Arbeitenden sowie interessierten Laien die Möglichkeit bietet, neue Werke zu entdecken, „alte Meister“ zu erleben, Gleichgesinnte zu treffen, andere Ansichten kennenzulernen, sich auszutauschen, sich zu vernetzen und sich inspirieren zu lassen.

Pressemitteilung vom 17.10.2010

FotoDoks mit erfolgreicher Premiere in München

Über 1.500 Besucher beim prominent besetzten Forum für Dokumentarfotografie / FotoDoks-Preis 2010 geht an Gordon Welters / Starfotograf Anders Petersen mit begeisterndem Vortrag

München, 17.10.2010 – Mit über 1.000 Besuchern hat sich FotoDoks im PuertoGiesing weiter als einflussreiche Plattform zur Rolle der dokumentarischen Fotografie in der modernen Gesellschaft etabliert. Das Forum für zeitgenössische Dokumentarfotografie mit seinem Mix aus Ausstellung, Wettbewerb, Vorträgen und Diskussionen mit renommierten Fotografen und Magazinmachern war nach zwei Ausgaben in Bad Aibling in diesem Jahr nach München ins Puerto Giesing umgezogen.

Herzstück von FotoDoks war die „Innenwelten“ betitelte Ausstellung mit Arbeiten von zwölf jungen Fotografen. In eindrucksvollen Geschichten erzählten die Bilder von den Überresten der Stasi, von Sexualität im Alter, von Bunkerkultur in der Schweiz, vom Weg einer Krebspatientin in den Tod, vom Privatleben von Fotomodellen oder von einer Kommune russischer Obdachloser.

Für seine Arbeit „Geh meine Schöne“ gewann der 36-jährige Fotograf Gordon Welters aus Potsdamm im Wettstreit der 12 Wettbewerbsteilnehmer den mit Kamera dotierten FotoDoks-Preis. Seine berührenden, zwischen Trauer und Freude wechselnden Bilder, die die letzten 12 Tage im Leben der krebskranken jungen Frau Dana zeigen, haben die Expertenjury überzeugt. Die Fotoreportage kam auf expliziten Wunsch der sterbenden Frau zustande. Sie wollte mit Hilfe des Fotografen Gordon Welters die Öffentlichkeit und Betroffene zur Auseinandersetzung mit dem begleiteten Sterben auffordern.

Weitere Highlights waren der Vortrag des weltweit vielfach ausgezeichneten schwedischen Dokumentarfotografen Anders Pedersen (66) vor über 150 Gästen sowie die Podiumsdiskussion mit dem Art Director der ZEIT Mirko Borsche, SZ Magazin Bildredakteur Ralf Zimmermann und den Fotografen Jörg Koopmann (München) und Maurice Weiss (Berlin) zum Stand der Autorenfotografie in Deutschland.

Alle Informationen unter: www.fotodoks.de

München, 17. Oktober 2010