FotoDoks Partnergalerien

Im Rahmen von FotoDoks widmen fünf Münchner Galerien ihre aktuellen Ausstellungen der Dokumentarfotografie.

 Am Samstag, den 15 OKT findet um 16 Uhr ein Galerierundgang “gallery crawl” statt. Treffpunkt ist an der Galerie f5,6. von dort aus führen die Galeristen zur jeweils nächsten der insgesamt fünf Fotogalerien.

GALERIE f5,6

Max Regenberg – Come To Where

Mit der Serie COME TO WHERE präsentieren wir einen Einblick in die fotografische Arbeit von Max Regenberg. Seit 1974 beschäftigt sich Max Regenberg professionell mit der Fotografie; die vorliegende Serie ist dabei Teil der dokumentarischen Langzeitstudie „Das menschliche Abbild in der Werbung im öffentlichen Raum“ die er seit dem Jahr 1978 verfolgt.
COME TO WHERE ist die Auseinandersetzung mit einer mittlerweile historischen Begebenheit – der plakativen Zigarettenwerbung.
1977 wanderte Max Regenberg (*1951) nach Kanada aus, konfrontiert mit der nordamerikanischen Kultur kehrt er 1980 zurück und widmet sich mit geschultem Blick fortan dem Projekt, Plakate und Werbebotschaften zu den Inhalten seiner Fotografie zu machen. Es entstand dabei eine nun circa 15000 Fotografien umfassende Sammlung die sich mit massenproduzierten Bildern und deren Wirkung im öffentlichen Raum befasst. Viele davon kreisen um Zigarettenwerbung und besonders um den abenteuerlustigen und heroischen Marlboro Cowboy und seinem Feldzug durch die Welt im Rahmen von Großflächenplakaten.

Galerie f5,6
Ludwigstrasse 7
80539 München
www.f56.net

FotoDoks Öffnungszeiten: Di – Fr: 12 – 18, Sa: 11 – 20 Uhr

Micheko Galerie

Chikashi Kasai – Tokyo Dreams

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Micheko Galerie
Theresienstr. 18
80333 München
www.micheko.com

FotoDoks Öffnungszeiten: Di – Fr 14 – 19 ; Sa 11 – So 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)

JO VAN DE LOO

Regine Petersen – To think about things

 (“)I use the process of taking photographs as a vehicle for thinking. When I set out to take pictures I usually have no fixed or pre-determined end-point. My method of working gives me the space to be constantly reflective and this in turn permits my work to develop in new and unforeseen directions. While the scene is being „thought“, I am able to ruminate on what might otherwise have remained hidden. I simultaneously engineer and happen upon my photographs. An interest in ambiguity – like the co-existence of intimacy and of distance – underscores my work. These paradoxes are encapsulated in the photographic image: a still frame that holds so many tensions, but at the same time is entirely opaque and doesn’t provide a clear answer. One cannot look behind the image to „find out“.(“)

Regine Petersen

galerie JO VAN DE LOO
Theresienstraße 48
80333 München
www.galerie-jovandeloo.com

FotoDoks Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 19, Sa 11 – So 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)

Candela Project Gallery

Erin Mulvehill – UNDERWATER , to be reborn

Mulvehill porträtiert junge Frauen, die in einem Meer aus Licht und Farben zu schweben scheinen und erzeugt in ihren Werken einen Moment des Stillstands; umgeben von einem nebligen Schleier sind ihre Motive eingefroren zwischen zwei Welten. Was auf den ersten Blick in sanfter Unschärfe und warmen Farben  als anmutig schöne Szenerie erscheint, eröffnet auf den zweiten Blick einen tragischen Schauplatz: Alle Werke zeigen  junge Frauen so als wären sie ertrunken und lassen den Betrachter ihre Geschichten eines gewaltsamen und  zu frühen Todes erahnen.

In ihrer Serie »Underwater« schafft Erin Mulvehill einen fiktiven Moment des Übergangs zwischen Leben und Tod.  Die abgebildeten Frauen sind nicht mehr lebendig – gleichzeitig ist das Leben noch nicht vollkommen aus ihnen entwichen.  Über die Gesichter der Frauen, mit ihren leicht geöffneten Mündern und teilweise geschlossenen Augen, hat sich ein innerer Frieden gelegt – sie scheinen überirdisch, fast so als würden sie träumen.

Die Candela Project Gallery zeigt nun erstmals in Europa eine Auswahl der inszenierten Arbeiten Mulvehills, die einerseits  die Vergänglichkeit von Mensch und Natur beleuchten und andererseits Hoffnung versprechen, die im ewigen Kreislauf des Lebens liegt.

Zur Ausstellung erscheint ein limitierter Katalog mit einer Einführung von Prof. Klaus Honnef.

Candela Project Gallery
Holzstr.11 / Innenhof
80469 München
www.candela-project.com

FotoDoks Öffnungszeiten: Di – Fr 11.00 -18.30; Sa 11.00 – 20.00 Uhr

Galerie Jordanow

Moritz Partenheimer

Moritz Partenheimer (geb. 1979 in München) studierte bis 2006 an der Bauhaus-Universität Weimar visuelle Kommunikation und Fotografie und war Stipendiat des Pratt Institute New York.

In seinen Arbeiten drückt sich Identität und Präsenz des Menschen durch die Gestaltung des angeeigneten Raumes und der geformten Landschaft aus und erscheint in einem hohen Maß an Künstlichkeit. Der Modellcharakter von Architektur wird zur Versinnbildlichung medialer Entwicklungen, die sich zunehmend als Realität manifestieren. 

In der 2005 begonnenen Serie “Points of Interest” (work in progress), die zu den fotodoks gezeigt wird, sieht man Aufnahmen nächtlicher Orte, die besondere Aufmerksamkeit durch ihre eigenen Lichtquellen erhalten. Durch den Blick des Künstlers werden diese Orte zu Bildern in denen die Dinge Spannungsverhältnisse erfahren und selbständige Dialoge führen.

Galerie Jordanow
Fürstenstraße 11
80333 München
www.galerie-jordanow.de

FotoDoks Öffnungszeiten: Mi – Fr 14 – 19, Sa 10 – So 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)